Sep 142009
 

Irisches Glück und Bier ohne Kohlensäure

Was kommt euch als erstes in den Sinn, wenn ihr an Irland denkt? Schlechtes Wetter, eigenartiges Essen, Pubs und Kleeblätter? Genauso ging es uns, 20 SchülerInnenn der S3, die sich am 6. September auf die Studienreise nach Dublin begaben. Doch auf unserer Reise erfuhren wir, dass Irland weitaus mehr zu bieten hat als die bekannten Stereotype. Denn auch wenn wir nur knappe fünf Tage in Dublin verbrachten, konnten wir trotzdem eine Menge von Irlands Hauptstadt erkunden. Jeden Tag machten wir Ausflüge zu den verschiedensten Orten dieser vielfältigen Stadt und lernten die unterschiedlichsten Seiten kennen. Exkursionen zum Kilmainham Gaol, einem ehemaligen Gefängnis, ins Guinness Storehouse oder ins Dublin Castle, brachten uns die irische Geschichte und Kultur näher.

Und da wir fast immer zu Fuß unterwegs waren, konnten wir auch viel von Land (bzw. Stadt) und Leuten kennen lernen – freundliche, hilfsbereite Menschen, irische Musik an allen Ecken, kleine Gassen mit den unterschiedlichsten Läden und außerhalb der Innenstadt eine wunderschöne, grüne Landschaft. Ein Stereotyp wurde auf unserer Reise auf jeden Fall widerlegt: Wir hatten Glück mit dem Wetter. Es gab keinen (oder zumindest fast keinen) Regen an allen fünf Tagen. Und auch wenn wir etwas skeptisch gegenüber dem Essen waren, das uns im Guinness Storehouse serviert werden sollte, wurden wir dennoch positiv überrascht. Das irische Essen war (jedenfalls in diesem Fall) nicht gewöhnungsbedürftig, trotz der Guinness-Soße. Das Guinness-Bier war allerdings doch etwas „anders“ – einigen anderen von uns hat es aber ziemlich gut  geschmeckt. Alles in allem war es eine gelungene Studienfahrt mit neuen Erfahrungen und viel Spaß für alle Beteiligten, dank der guten Planung von Frau Perick und Frau Körner.

 

(Monja Möller-Dörwald, Melanie Grzesik, S3)

Sep 142009
 

Bergwandern auf Korsika ´09 – Eine langjährige Tradition geht zu Ende

Seit über 20 Jahren existiert am Goethe-Gymnasium das Schulwanderprojekt „Bergwandern auf Korsika“. So ging es auch dieses Jahr wieder für dreißig Schüler und drei Lehrer mit Bus und Fähre Richtung Korsika, die zu Recht den Beinamen „Insel der Schönheit“ trägt. Von Corte aus, der alten Hauptstadt im Zentrum der Insel, ging es los. Schon am ersten Wandertag wurde vielen Schülern bei der Ankunft an der Segahütte (1190 m) deutlich, dass Rucksackwandern im Gebirge einerseits eine unglaublich anstrengende sportliche Betätigung ist, andererseits aber grandiose Natureindrücke liefert. Die nächsten Tagesetappen führten uns entlang des  GR 20, einem 170 Kilometer langen anspruchsvollen Fernwanderweg quer über das korsische Hochgebirge.

Nach der Wandertour stand „als Ruheprogramm“ eine Stadtbesichtigung in Bonifacio, einer malerischen Hafenstadt an der Südspitze Korsikas mit Blick auf Sardinien, auf dem Programm. Nach diesem Ruhetag lechzten die Schüler nach einer neuen wandertechnischen Herausforderung und so fuhren wir die Serpentinen zu den Bavellatürmen hinauf. Diese Türme sind ein wahres Klettereldorado, wo einige unerschrockene Schüler ihre Boulderfähigkeiten an einem riesigen Felsbrocken unter Beweis stellten.

Die langjährige Tradition dieses Wanderprojektes „Bergwandern auf Korsika“, das mit einem Stipendium der Alfred-Toepfer-Stiftung ausgezeichnet wurde, fand in diesem Jahr ihren ruhmvollen Abschluss, da die schulischen Rahmenbedingungen in der Profiloberstufe für ein Projekt in dieser Form in den nächsten Jahren leider nicht mehr gegeben sind.

Sep 142009
 

Endlich war es soweit. 27 SchülerInnen der Oberstufe sowie Frau Körner und Herr Schiebeler warteten gespannt im Hamburger Flughafen auf das Flugzeug, welches uns nach Neapel fliegen sollte.

Den Flug heil überstanden und endlich am Flughafen von Neapel angekommen, begrüßten uns auch schon die ersten Sonnenstrahlen und warme 27 Grad. Um keine Zeit zu verschwenden, starteten wir auch gleich mit dem Bus nach Pompeji. Pompeji war eine antike Stadt, die beim Ausbruch des Vesuvs 79 n. Chr. untergegangen ist. Mittlerweile ist eine Menge aus dem Schlacke- und Ascheregen ausgegraben worden und man bekommt einen guten Eindruck, wie sich dort das städtische Leben vor fast zweitausend Jahren  abgespielt hat. Nach zweistündiger Führung mit vielen Eindrücken saßen wir schließlich wieder in unserem Bus mit dem Ziel: Nettuno. Nettuno bei Marina del Cantone ist der Ort, in dem unser Feriendorf lag. Wie für uns gemacht, natürlich direkt am Meer. Allerdings mussten wir jeden Tag, um dorthin zu gelangen, eine anstrengende Busfahrt durch die Berge in Kauf nehmen. Für Einige von uns war diese Fahrt aber durchaus nützlich, denn wer am Abend zuvor zu lange gefeiert hatte, konnte seinen Schlaf bequem im Bus nachholen. Das Camp bestand aus kleinen Häusern, die für je sieben Personen ausgestattet waren, für unsere Verpflegung mussten wir selber sorgen. Am nächsten Tag war unser Reiseziel der Vesuv. Der 1281m hohe Vesuv ist einer der wenigen aktiven Vulkane in Europa. Am Gipfel angekommen, konnte man entweder in den Vulkan hineinschauen – bis auf die eine oder andere Rauchfahne wirkte er recht ruhig – oder in der Andenkenbude nützliche und weniger nützliche Mitbringsel für daheim kaufen.

Mit einer Bootsfahrt zur Insel Capri begann unser dritter Tag. Capri ist eine Felseninsel im Golf von Neapel und bekannt für die Höhlen im Meer. Die bekannteste ist die blaue Grotte. Eine Stadtbesichtigung und 3 Stunden Freizeit bei strahlendem Sonnenschein an der Marina piccola, dem kleinen Hafen, haben wir anschließend genossen. Die Bootsfahrt zurück wurde dann zu einem kleinen Abenteuer, da der Wellengang ziemlich stark wurde und so merkten einige, dass sie seekrank wurden.

Die Phlegräischen Felder standen am vierten Tag auf unserem Programm. Bereits am Eingang empfing uns ein etwas unangenehmer „Duft“. Die Phlegräischen Felder sind ein Gebiet mit hoher vulkanischer Aktivität, dadurch kann der Boden sehr heiß werden. Überall steigen Schwefeldämpfe auf, durch die das Gestein an manchen Stellen gelb verfärbt ist. Bruno, gefühlte 100 Jahre alt, unser deutschsprachiger Führer, hat uns knapp zwei Stunden durch die Felder geführt und viele interessante Dinge gezeigt und erklärt.

Nach der Besichtigung sind wir direkt nach Neapel gefahren und durften das unterirdische Neapel kennen lernen. Dies ist ein 80 km langes Höhlenlabyrinth, das 40 m unter der Erde liegt. Im 2. Weltkrieg suchten Menschen Schutz in diesen Höhlen. Viele starben auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit an einer Lungenentzündung. Heute pflegt ein Verein dieses Gängesystem, welches bis in die Neuzeit hinein als Aquädukt der Wasserversorgung der Stadt diente. Heute ist es teilweise ein Museum, teilweise ein unterirdisches Gewächshaus oder auch ein besonderer Ort für Konzerte. Die Führung war sehr spannend. Wir wurden durch enge, dunkle Tunnel geführt und konnten uns einen Eindruck verschaffen, welch eine Herausforderung es sein musste, hier in dieser so speziellen Welt zu leben.

Tag fünf begann mit der Besichtigung Paestums. Paestum liegt ebenfalls in Kampanien und ist eine anerkannte Ruinenstätte. Bemerkenswert ist, dass hier die drei besterhaltenen griechischen Tempel außerhalb Griechenlands zu bestaunen sind. Soviel Kultur ist anstrengend und ermüdend. Zum Ausgleich gab es einen belebenden Strandaufenthalt am feinkörnigen Sandstrand der herrlichen Amalfi-Küste. Dort werden sogar von fliegenden Händlern „echte“ Louis Vuitton Taschen angeboten – zu einem Spottpreis. Der krönende Abschluss des Tages war eine Pizzaparty, die in ausgelassener Stimmung gefeiert wurde. Am nächsten Tag haben wir uns eine Schnorchelausrüstung geliehen, um das Meeresleben zu erforschen. Es war sehr spannend zu sehen, was alles im Meer lebt. Im anschließenden theoretischen Unterricht erhielten wir noch weitere Informationen zur Meeresbiologie. Seeigel, Tintenfisch und Seegurke konnten wir hautnah betrachten und anfassen. Der vorletzte Tag stand zur freien Verfügung. Manche haben den ganzen Tag am Strand verbracht, andere haben noch mal die Stadt Sorrent erkundet und Einkäufe getätigt. Am Abreisetag wurden wir um 8.00 Uhr morgens vom Bus abgeholt und traten die Heimfahrt an. Ich kann nur sagen, dass die Studienfahrt nach Neapel ein voller Erfolg war. Wir haben viele schöne Seiten Italiens besichtigt, interessante Sachen gelernt und großen Spaß gehabt.

 

( Lena Watermann, S3)

Sep 142009
 

I love Barcelona

Die Projektreise nach Barcelona, begleitet von Herrn Tegge und mir, begann schon ziemlich aufregend: Zuerst fanden tatsächlich alle 19 Teilnehmer den Flughafen Hamburg und dann traf Ali seinen berühmten Onkel (ein namhafter DJ) am selben Gate. Dann wusste der Pilot auch noch, dass Gentijana ihren 18. Geburtstag feierte und schenkte ihr einen unvergesslichen Blick über die Wolken von vorne aus seinem Cockpit. Herr Tegge, der Barcelona wie seine Hosentasche kennt, lotste uns geschickt durch das Getümmel der Stadt in ein kleines, aber feines Hotel im Herzen der Stadt. Nach einem Orientierungstag für die Referenten führten uns diese tagtäglich zu den interessantesten Orten und Nichtorten der Stadt, angefangen vom geschichtsträchtigen Viertel Barri Gotic bis hin zum vor kurzen noch sehr gefährlichen Stadtteil Raval (Thema Stadtentwicklung). Wir folgten den architektonischen Spuren Antoni Gaudis (Sagrada Familia, Park Guell), Mies van der Rohes (Pavillon) oder Herzog & de Meuron (Forum), besuchten das Areal des FC Barcelona und liefen hinunter bis an den nicht endenden Sandstrand, der im Zuge der Olympiade 1992 glorreich angelegt wurde. Nach kilometerlangen Erkundungen durch die Stadt zu Fuß gab es dort Abkühlung oder einen Sonnenbrand, nachdem an Hand des olympischen Dorfes und der Sportstätten deutlich wurde, welche ungeheure positive Entwicklungen in der Stadt durch die Spiele umgesetzt wurden. Diejenigen, die noch was für ihre Oberarme tun wollten, paddelten mit dem Seekajak im azurblauen Meer. Zwischen zwei Referaten verbrachten wir unsere wohl kulinarisch aufregendste Mittagspause in einem sehr feinen Restaurant: Für 9 Euro 95 bekamen wir ein exklusives Drei-Gänge-Menu mit Getränken serviert und speisten dort fast drei Stunden. Am letzen Abend feierten wir in einer lauen Sommernacht am Strand in Baris Geburtstag hinein, wohlweislich, dass wir Barcelona vermissen und auch gerne den wolkenlosen Himmel mitnehmen würden. Trotzdem wollten dann alle wieder zurück nach Hamburg, weil wir es auch lieben. Zur Not mit Regenschirm.

 

(S. Götz)

Feb 172009
 

Erfolg spornt an: Nachdem im letzten Jahr die Auferstehungskirche beim traditionellen Weihnachtskonzert des Goethe-Gymnasiums aus den Nähten platzte, hatte die Schule in diesem Jahr ein Einsehen – das Konzert wird jetzt an einem zweiten Abend wiederholt, und obendrein wird am Nikolausabend ein Teil des Konzerts (die „Jubel-Messe“ von Carl Maria von Weber) vom Chor und Orchester im Hamburger Michel aufgeführt. Obligatorisches Gruppenbild vor dem Schloss

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Feb 142009
 

Vom 20. bis 26.9. machten 16 SchülerInnen der 9. Klassen des Goethe-Gymnasiums einen Schüleraustausch nach Madrid. – ins Herz Spaniens. Dort auf dem Flughafen etwas außerhalb der Großstadt erwarteten uns am Sonntag 16 Spanier und Spanierinnen, mit denen wir nun eine Woche verbringen sollten. Alle begrüßten sich mit Küsschen-links-Küsschen-rechts und wir stellten uns gegenseitig vor.Das fliegende Klassenzimmer

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