Dez 162013
 

Schulbibliothekarin Eva Schramm umringt von der 8c

Hoher Besuch in Goethes Schulbibliothek: Am 2. Dezember war Benjamin Maack zu Gast. Als Jugendlicher noch vom Skandalautoren Charles Bukowski inspiriert, las er dieses Jahr seinen Text „Wie man einen Käfer richtig fängt“ in Klagenfurt vor der Jury des renommierten Ingeborg-Bachmann-Preises.

An diesem frühen Montagmorgen rüttelte er uns gehörig zur ersten Stunde mit seiner Kurzgeschichte „Drei“ wach. Er hielt uns so in Atem, dass wir glattweg vergaßen, zu fragen, ob er seine Existenz tatsächlich alleine durch die Schriftstellerei bestreiten kann. Ein paar Tage später löste sich die Frage von selbst: Benjamin berichtete vom Sturm Xaver live vom Fischmarkt für Spiegel Online.

Als er nach zwei kurzweiligen Schulstunden den Heimweg zum Hafen anbrach, stürmte ihm eine Schülerin hinterher: „Ich habe Ihr neues Buch gelesen. Monster. Sie sind einfach cool.“ Daumen hoch!

Nächstes Jahr kommt er wieder ans Goethe und wir freuen uns jetzt schon auf die Lyrikwerkstatt mit ihm!

Dez 042013
 
Mehr als 200 Mitwirkende beim Weihnachtskonzert

Der Kleine Chor

Weihnachtlich wurde es wieder in der Auferstehungskirche in Lurup, als das Goethe-Gymnasium zwei abendliche Konzerte (27., 28.11.) gab. Doch dass Weihnachten ein so weites Feld ist, dass Weihnachten so unterschiedlich klingen kann, das war das eigentliche Erlebnis des Abends mit über 200 mitwirkenden Schülerinnen und Schüler. Continue reading »

Nov 302013
 

Physikprofil im HörsaalAm 22. November 2013 trafen wir, das Physik-Profil der S1, uns mehr oder weniger pünktlich an der S-Bahn Station Elbgaustraße und machten uns auf den Weg in die Jungiusstraße zur Vorlesung  „Physik für Pharmazeuten“. „Rein zufällig“ behandelte die heutige Vorlesung das gleiche Thema, welches wir momentan im Unterricht behandeln. Continue reading »

Nov 282013
 
Die SchülerInnen vor der historischen Stadtmauer

Die SchülerInnen vor der historischen Stadtmauer

Frankreich 18.09-27.09.2013: Im Gegensatz zu den letzten Jahren fand der diesjährige Austausch zum ersten Mal mit dem Collège Jules Verne in der einzigartigen, mittelalterlichen Festungsstadt Carcassonne statt. Nachdem im April dieses Jahres die französischen Austauschschüler in Hamburg empfangen worden waren, flogen die Schüler und Schülerinnen der 9. Klasse im September zum Gegenbesuch nach Südfrankreich.

Das ‚Abenteuer’ begann mit einem etwas aufregend turbulenten und für manche ersten Flugerlebnis. In Toulouse angekommen, erwartete uns schon die herzliche Gastfreundschaft der Franzosen, die extra angereist waren, um uns persönlich am Flughafen abzuholen. Neugierig, und teils noch etwas schüchtern, begrüßten sich alle  mit „Küsschen links, Küsschen rechts“ und auf der nächtlichen Fahrt nach Carcassonne hielten viele, beeindruckt von der hell erleuchteten Cité – auch UNESCO Weltkulturerbe- schon ein ersten Mal an, um Fotos zu schießen.

Die wunderschöne Hügellandschaft mit Weinbergen, Blick auf Pyrenäen auf der einen Seite und der Montagne Noire auf der anderen, kam am nächsten Tag voll zur Geltung: die Sonne strahlte warm, wie beinahe alle Tage unseres Aufenthalts. An diesem ersten Tag bekamen die Schülerinnen und Schüler zunächst Einblick in das Schulleben und den Unterricht am Collège. Eindruck machten ihnen vor allem die strengen Reglements, die vergleichsweise schlechte Ausstattung der Klassenräume und der harschere Umgang der surveillants. In Gruppen aufgeteilt mussten einige im Unterricht gleich einen Mathetest mitschreiben, den sie jedoch mit Bravour bestanden. In den Pausen wurden sie, die erste Austauschgruppe an dieser Schule überhaupt, schon bald neugierig von den französischen Schülern belagert. Mit Händen und Füßen, mal auf Französisch, mal Deutsch, mal Englisch, wurde versucht, sich gegenseitig kennenzulernen.

Die nächsten Tage haben wir überwiegend Ausflüge zu den vielen kulturellen Schätzen der Region gemacht. In Toulouse, der ville rose mit ihrer beeindruckenden Fülle an roten  Backsteinhäusern wurden unter anderem die romanische Basilika St-Sernin (11.−12. Jahrhundert), die gotische Kathedrale Saint Etienne, das gotische Dominikanerkloster Les Jacobins mit seinem kunstvollen gotischen Deckengewölbe (palmier des Jacobins) und die Pont Neuf über der Garonne besichtigt. Dass Toulouse aber nach wie vor eine bedeutende und pulsierende Stadt ist, wurde nicht zuletzt an der  Flugzeugausstellung von Airbus im Rathaus sowie den vielen kleinen Bars, den Straßenkünstlern und –musikanten deutlich, die den typischen Flair einer südeuropäischen Studentenstadt widerspiegelten. Als weitere, typisch südfranzösische Stadt lernten die Kinder Narbonne mit seiner aus hellem Sandstein gefertigten, alles überragenden Kathedrale St Just, dem Baltard-Pavillon (einer wunderschönen Markthalle) sowie den vielen Platanenplätzen und verwinkelten Sträßchen kennen. In Carcassonne hatte neben einer Rallye durch die Cité, auch die Unterstadt einiges zu bieten. So war einer der Höhepunkte der Reise sicherlich die Begehung des Innenraums der 3-stöckigen Orgel der Kathedrale Saint-Michel mit anschließend ‚privatem’ Orgelkonzert, für das Mme Fuentes, die französische Deutschlehrerin, den Musikkollegen gewinnen konnte. Ein weiterer Höhepunkt war die Fahrt nach Gruissan, eine kleine historische Hafenstadt am Mittelmeer mit Burganlage und einem langen Sandstrand. Begeistert wurden auch die dortigen Pfahlbauten fotografiert, die heute überwiegend als Ferienhäuser fungieren, jedoch auch in den 1980er Jahren als Kulisse für den Film Betty Blue gedient hatten.

Neben Kulturprogramm hatten die Schülerinnen und Schüler immer wieder Zeit, die Orte auf eigene Faust zu erkunden und ihre carnets de voyage zu bearbeiten. Am Wochenende organisierten manche Gastfamilien einen gemeinsamen Ausflug in die Cité de l’espace in Toulouse, andere machten eine Bootsfahrt auf dem Canal du Midi – ebenfalls UNESCO Weltkulturerbe. Spaß machte vielen auch der Tag am Lac de la Cavayère, wo gemeinsam mit der kompletten französischen Klassenstufe und den Sportkollegen und -kolleginnen Orientierungsläufe, Volleyball- und Fußballspiele veranstaltet wurden.

Dank der Bemühungen seitens der französischen Deutschlehrerin bekamen die Schülerinnen und Schüler am letzten Tag sogar noch Einblick in das benachbarte Lycée Jules Fil, dessen Größe mit 2000 Schülerinnen und Schülern, den vielen verschiedenen Ausbildungsgängen sowie dem Internat sehr beeindruckte.

Zurück in Deutschland angekommen, noch die letzten Crêpes der französischen Gastfamilien naschend, gab es schon die ersten Pläne eines privaten ‚Weihnachtsaustausches’. Abschließend fand ein Nachtreffen statt, zu dem sowohl die Eltern der Austauschbeteiligten als auch die interessierten Schülerinnen und Schüler des nächsten Austausches und deren Eltern geladen waren.  Neben den carnets de voyage wurden Plakate zu Land und Leuten, kulinarischen Spezialitäten sowie Sehenswürdigkeiten mit Fotos und den dazugehörigen Erklärungen auf Deutsch und Französisch ausgestellt. Till Lange, ein Schüler des Goethe-Gymnasiums, zeigte einen von ihm professionell aufbereiteten, zehnminütigen Dokumentarfilm über den Austausch, mit Bildern und Filmstrecken, die er während der Zeit in Frankreich aufgenommen hatte. Anschließend gab es Raum für Fragen und die Schülerinnen und Schüler schilderten den Austauschanwärtern und Eltern ihre Erlebnisse und Eindrücke, wobei auch die vielen fruchtbaren, überwiegend positiv, teilweise aber auch negativ wahrgenommenen ‚Fremdheitserfahrungen’ bezüglich der französischen Sprache, Kultur und Mentalität deutlich wurden. Viele von ihnen haben vor ihre Austauschpartner noch einmal zu besuchen und wünschen sich einen weiteren Austausch nach Frankreich.

Nov 252013
 
2. Platz bei Hamburger Schulmeisterschaften für die Luruper

2. Platz bei Hamburger Schulmeisterschaften für die Luruper

Im Rahmen seines Ganztagsschulprogramms wurde in den letzten Jahren am Goethe-Gymnasium der Schulschach etabliert – mehrere Gruppen auf allen Altersstufen haben sich dem Schach verschrieben und werden systematisch in mehreren Kursen unter der Leitung des Lehrers F. Sawatzki, selber auf Bundesliganiveau spielend, wöchentlich gefördert.

Jetzt haben die Schachspieler des Goethe-Gymnasiums bei den diesjährigen Hamburger Mannschaftsmeisterschaften, die am 21.11. in der Stadtteilschule Fraenkelstaße ausgetragen wurden, einen tollen Erfolg erzielt.

Trotz starker Konkurrenz ließen die Spieler der ersten Mannschaft um Schulmeister David Krüger zahlreiche andere Gymnasien hinter sich und mussten sich am Ende nur dem Johanneum geschlagen geben. Auch die anderen Teams der Luruper Schule erreichten gute Platzierungen im Mittelfeld.

Die besten Punktesammler waren David, der am 1.Brett alle Partien gewann, und Max, der am 7. Brett bei Goethe II ebenfalls alle Spiele für sich entscheiden konnte.

Nach hohen Siegen in den ersten beiden Runden ging es in der 3. Runde gegen das Johanneum. Trotz guter Stellungen und Davids Sieg am Spitzenbrett ging das Match insgesamt leider verloren. So konnten weder Tom noch Niklas ihre gewonnenen Stellungen unter Kontrolle bringen und verloren schließlich sogar noch. Nach der Niederlage berappelte sich die Mannschaft aber schnell wieder und gewann alle übrigen Kämpfe!

Mit etwas mehr Übung sind die Mannschaften des Goethe-Gymnasiums zuversichtlich, im nächsten Jahr noch stärker aufspielen zu können. Und das nächste Turnier kommt bestimmt: Ende Januar geht’s zum Springer-Cup, anschließend steht das Alsteruferturnier vor der Tür und auch ein Vergleichsmatch mit dem Lise-Meitner-Gymnasium.

Endstand (Angegeben sind Mannschafts- und Brettpunkte) der Hamburger Schulschachmeisterschaften 2013:

1. Johanneum                                       14 : 0   44,5
2. Goethe-Gymnasium 1            12 : 2   39,5
3. Gymn. Heidberg                   10 : 4   34,5
4. Gymn. Blankenese                  9 : 5   36
5. Gymn. Dörpsweg 1                 9 : 5   32

bei insgesamt 23 Mannschaften und knapp 200 Spielern.

Nov 252013
 
Mit über 100 SchülerInnen waren wir beim bundesweiten Wettbewerb

Mit über 100 SchülerInnen waren wir beim bundesweiten Wettbewerb

Zum zweiten Mal hat sich die Fachschaft Mathematik am Goethe-Gymnasium entschlossen, statt ins Wochenende zu gehen, sich die Schlafsäcke und Isomatten unter den Arm zu klemmen, um am Freitagabend  zurück zur  Schule zu pilgern. Mit den 10 Mathematikkollegen und dem schuleigenen Computerfachmann an Bord trafen über 100 SchülerInnen der Klassen 5 bis zur Oberstufe ein. An der langen Nacht der Mathematik beteiligten sich in diesem Jahr bundesweit 292 Schulen mit 4700 Gruppen, also ein richtig großer Wettkampf.

So wurde der  H-Trakt der Schule bezogen, wo die Rechner schon liefen und Selbst die Kleinsten kennen keine Müdigkeit-2um 18.00 Uhr ging es los: die Aufgaben der  1.Runde wurden übers Netz aus dem Orbit freigeschaltet. In großer Aufregung wurde gestartet: Gerade die  jüngsten Schüler merkten schnell, dass dieser Wettbewerb sie vor Probleme stellte, von denen sie vorher nicht einmal gewusst hatten, dass es sie gab. Bi-Quadrate, Palindromzahlen und Mirp-Zahlen – was war denn das? Und in jeder Altersklasse gab es Aufgaben, die auf Englisch gestellt wurden. Hatte man eingangs gedacht, jetzt beim 2.Mal schon alte Hasen zu sein, wurde schnell klar, dass dem nicht so war, zudem steckte mancher Fehler oft im Detail.

Doch das „Goethe“ gab nicht auf, obwohl man zeitweise dem Verzweifeln nahe war. Mit Spannung wurden die Lösungen in den Rechner getippt und der sagte viel zu oft: „FALSCH – ihr seid für 10 Minuten gesperrt! „

In einem Fall hatten vier Gruppen, drei Lehrer und zwei Eltern (ja auch diese Magische Zahlenwaren fast in jedem Raum bis weit nach Mitternacht dabei!) die Aufgabe gerechnet – alle waren auf die gleiche Lösung gekommen und dann das? Tja, oft war es nur ein Schreibfehler, die Lösung sollte in einer anderen Form geschrieben werden.  Manchmal  jedoch  lag der Fehler auch bei der Aufgabe und man hatte sich zu Unrecht die Haare gerauft und den Kopf zerbrochen.  Nach einer Stunde war die Lösung des Goethe-Gymnasiums dann doch richtig.

Ein Fazit lag auf der Hand: man braucht Geduld und es lohnt sich an seine eigenen Lösungen und Fähigkeiten zu glauben, auch wenn sie nicht sofort richtig erscheinen – gar keine schlechte Beigabe dieses Abends.

Heiß ersehnt war um 20.00 Uhr das leckere Buffet der Eltern der Schule: mit Spießchen, Salaten und leckerem Gebäck verwöhnten über vierzig Eltern mit ihren Buffetbeigaben die Mitstreiter.  Pünktlich um 20 Uhr traf auch die Riesen-Pizzabestellung von Smileys ein. Wie im letzten Jahr hatte das Cafè Goethe mit einer großzügigen Spende die Mathenacht unterstützt und man konnte Knabbereien, Getränke und die Pizzabestellung für alle davon bestreiten. Ohne diese Unterstützung und die Hilfe der Eltern am Buffet wäre eine derartige Große Anspannung vor der EingabeGroßveranstaltung nicht zu wuppen gewesen.

Und es wäre schön gewesen, in der Pause mit diesen Eltern zu klönen, doch nachdem die Pizza verzehrt und das Buffet ausgiebig geplündert war, standen die meisten Lehrer mit den Eltern ziemlich allein in der Pausenhalle: Die Schüler waren schon alle weg!! Sie wollten rechnen, rechnen…! Also mussten die Mathelehrer nachziehen, und die eigentliche Nacht konnte beginnen

Bereits kurz nach der Pause gelang es den 5./6. Klassen die zweite Runde zu erreichen. Ein Jubelschrei hallte durch den Computerraum. So verrannen die Stunden. Mittlerweile gab es Fachleute für  Geometrie, für Wahrscheinlichkeiten, für Kryptographie und andere Fachgebiete.  Also, wenn man wissen wollte, was RADAR = RRR x RRR bedeutet, Kevin und Sophie sind da Spezialisten. Die Jahrgangsstuen haben mit Eifer gekämpft und fast alle haben es in die letzte Runde geschafft.

Einige  Randnotizen sprechen da sicher auch für die Schüler. So wurde in der Oberstufe das Rechnen für einen kurzen Moment unterbrochen. Ein Schüler hatte Geburtstag und um Mitternacht hatten die anderen den Tisch gedeckt, einen Kuchen gebacken und es wurde herzlich angestoßen.

Fünf weitere Stunden später: Einem Jahrgang fehlten noch zwei Aufgaben After Midnight - das muss doch eine lösung geben-1zum Erreichen der 3.Runde. Es war gegen halb sechs Uhr morgens, die jüngeren Schüler schliefen nun doch noch einige wenige Stunden, aber ein Handvoll 7.Klässler und die wenigen 8.Klässler hatten wirklich schwere Nüsse zu knacken. Im bundesweiten Computerforum rannten alle Schulen schon Sturm gegen diese letzten beiden Aufgaben. Eine war dann wohl definitiv nicht zu lösen. Also gab es die neue Devise aus dem Orbit, ihr braucht nur noch 9 von 10 Aufgaben zu lösen. Es fehlte also nur noch eine Aufgabe. Eine Oberstufenschülerin setzte sich ran, alle wären weiter- nur die 7./8. Klassen aufgrund der  einen Aufgabe nicht, das fand sie nicht fair. Wie es ausgegangen ist? Noch kennt man die Gesamtergebnisse nicht, aber nur jede 3. Gruppe ist bundesweit in die 3. Runde gekommen – und das Goethe-Gymnasium war immer dabei!

Und das Fazit dieser wirklich langen Nacht: Mit dieser Gemeinschaft aus Eltern, Schülern und Lehrern macht es Spaß, sich eine Nacht um die Ohren zu schlagen.

Nov 122013
 
Deutsche und spanische SchülerInnen-1

30 Luruper Jugendliche machen vielfältige internationale Erfahrungen in Madrid

Für die 30 Schülerinnen und Schüler  war der diesjährige Austausch mit ihrer Partnerschule Blas de Otero in Madrid – den beide Schulen seit vielen Jahren pflegen –  ein besonderes Erlebnis. Die Schüler aus Spanien und Deutschland kannten sich vorher nur über das Internet, und so war die Anspannung besonders groß, als sie am Flughafen von Madrid von ihren Gastfamilien in Empfang genommen wurden. Continue reading »

Nov 042013
 
Großer Chor auf Chorreise 2013 an der Ostsee

Der große Chor an der Ostseeküste

Kenner der Schulmusikszene in Hamburg wissen, dass ein ‚Markenkern’ des Goethe-Gymnasiums ohne Frage die zahlreichen musikalischen Aufführungen sind, ist doch die Vielfalt und vor allen Dingen die Qualität der vielen musikalischen Ensembles der Luruper Schule in Hamburgs Westen schwer zu übertreffen.

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Nov 042013
 

Lesung 6Während draußen der Wind tobte, entführten am 28.10.13 Charlotte Knappstein und Thorsten Urban die Oberstufenschüler des Goethe-Gymnasiums für etwa eine Stunde in eine andere Zeit. 80 Jahre nach der Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten gaben die Schauspielerin und der Musiker eine musikalische Lesung der Werke verfolgter Autoren. Finanziert wurde diese Lesung von der Landeszentrale für politische Bildung.

Charlotte Knappstein las Gedichte und Ausschnitte von Büchern, entstanden noch in der Weimarer Republik oder später in der Zeit des Nationalsozialismus – im Exil oder unter Lebensgefahr in der Heimat. Thorsten Urban begleitete die beeindruckenden Worte mit der Gitarre, sodass in der Pausenhalle des Goethe-Gymnasiums eine Atmosphäre herrschte, wie sie in einem Theatersaal nicht intensiver hätte sein können. Doch die Schauspielerin las nicht nur, sie sang auch die Lieder der teilweise jüdischen Autoren mit einer unglaublich kraftvollen Stimme, die den ganzen Raum erfüllte und die Worte der Lieder zum Leben erweckte.

„Ich glaub `ne Dame werd´ ich nie“, das traf den Nerv des Publikums und hinterließ amüsierte Gesichter. Doch auch weniger fröhliche Lieder kamen an: Gebannt lauschten die Schüler auf den jiddischen Text des Liedes „Papirosn“ über einen Jungen, der Zigaretten auf der Straße verkauft, um zu überleben.

Nicht nur die Werke der Autoren faszinierten, auch das Zusammenspiel der beiden Künstler war erfrischend harmonisch und trug zu einem sehr gelungenen Abend bei.

Sie eröffneten und schlossen die Lesung mit „Bei mir bist du scheen“, ein Lied, das das Publikum merklich begeisterte.

Okt 292013
 
jordanien_2013-1

Jordanien Austausch

Wo liegt das überhaupt? Diese Frage stellten sich einige unserer SchülerInnen aus der jetzigen S1 vor der Teilnahme am Austausch mit einer Schule in Jordaniens Hauptstadt Amman nicht ganz unberechtigt, denn das kleine Land zwischen Saudi Arabien, Syrien, Irak, Ägypten und dem Westjordanland sorgt im Gegensatz zu seinen Nachbarn für ausgesprochen wenig Schlagzeilen. Continue reading »