Dez 312015
 

DSC_0499-1Rückblick auf den zweiten Adventssonntag: Es war mucksmäuschenstill im weiten, gut besuchten Kirchenrund der Hauptkirche St. Michaelis. Die Gemeinde hielt ein paar Atemzüge lang inne und lauschte dem soeben verklungenen Abendlied von Josef Rheinberger nach, mit dem der Kammerchor des Goethe-Gymnasiums, unterstützt von einer Handvoll Streicher, die Musikalische Vesper am zweiten Adventsonntag beendet hatte. Als wollte man sich vergewissern, dass die mit flehender Inständigkeit vorgetragene Bitte um einen guten Heimweg: Herr, bleibe bei uns, denn es will Abend werden, auch tatsächlich gehört
wurde, ehe man sich wieder hinaus in die Nacht begab.

Advent ist die Zeit des Wartens, der Hoffnung und der Vorfreude, unterstrich Pastorin Julia Atze in ihrer kurzen Predigt. Für viele Luruper ist der Advent seit knapp
zehn Jahren auch die Zeit im Jahr, in der die Chöre der größeren Schüler sowie das Orchester ihres Goethe-Gymnasiums auf Einladung von Kirchenmusikdirektor Manuel
Gera eine SonntagAbend-Andacht im Michel musikalisch bereichern. Die Follower werden immer zahlreicher, und vielen ist die Freude über die gelungenen, geradezu feierlichen Auftritte „ihrer“ musikalischen Botschafter unübersehbar ins Gesicht geschrieben. Aber auch viele Mitwirkende beteuern immer wieder, wieviel ihnen der längst zur lieben Tradition gewordene Auftritt in der prächtigsten und bedeutendsten
Kirche der Hansestadt bedeutet.
Diesmal hatten der Große Chor und das Orchester die Messe in G-Dur von Franz Schubert mitgebracht. Und zwar die gesamte Messe einschließlich des Benedictus, das rein solistisch besetzt und deshalb für Schulensembles eigentlich unaufführbar
ist. Aber in den über dreißig Jahren, seit denen Astrid Demattia den Großen Chor nun schon leitet, sind daraus – nichtprofessionelle – Sänger hervorgegangen, die
solche Solopartien übernehmen können. Und so musste zu den Ehemaligen Matthias Libermann (Tenor) und Julian Burkhart (Bass) nur die Sopranistin Ina Lubrich als
Gast dazu gebeten werden, um eines der schönsten und am tiefsten empfundenen Werke der Kirchenmusikliteratur auf einem mehr als angemessenen Niveau aufführen zu können. Selbst vollkommen religions- und glaubensferne Menschen bleiben von dieser Musik nicht unberührt. Und für die Dirigentin war es etwas ganz Besonderes, dieses Benedictus gemeinsam mit ihren Ensembles im Michel zu musizieren.
Der Große Chor, seit Jahren mit anspruchsvoller Sakralmusik bestens vertraut, meisterte die hohen Anforderungen der übrigen Teile dieser Messe wieder einmal kraftvoll, klangschön und mit einem bewundernswerten musikalischen Elan. Der
Vermutung einer zuhörenden Lehrerin, einige Schüler wüssten vielleicht gar nicht so recht, dass sie Teil von etwas ganz Großartigem waren, möchte man angesichts dieser
Darbietung energisch widersprechen. Teil dieses Großartigen war auf jeden Fall das Orchester. Es soll ja nicht abwertend klingen, wenn man es so formuliert: für ein Schulorchester, nur von wenigen Erwachsenen verstärkt, musizierte es wunderbar
homogen, erfrischend reaktionsschnell und von einer Lust am Musikmachen befeuert, die schlicht atemberaubend war.

Dez 152015
 

Glückliche AutogrammjägerinnenMontag, 14. Dezember: Ein wundervoller Wochenauftakt für die Klassen 7b und 8a – Die Autorin Cornelia Franz ist zu Gast und liest aus ihrem Roman „Ins Nordlicht blicken“. Und schon  verlassen wir Lurup und tauchen in die Welt Grönlands ein, wo wir den jungen Inuit Pakkutaq kennenlernen. Eine unglaublich spannende Begegnung! Man merkt, dass Frau Franz zur Recherche selbst in Nuuk war und Land und Leute intensiv kennengelernt hat. Unser größter Wunsch: Bitte kommen Sie mit Ihrem neuen Roman „Pool Party“ nächstes Schuljahr wieder zu uns!

Dez 142015
 

Einzug Unterstufenchor

Donnerstag, der 26. November: Weihnachtliche Atmosphäre in der St. Jakobus-Kirche in Lurup, wo das diesjährige Weihnachtskonzert des Goethe-Gymnasiums erstmalig stattfand. Sehen Sie hier eine Galerie mit den schönsten Impressionen des Abends.

Dez 142015
 

timo_kehr

„Guten Tag zusammen,

frei nach dem Motto „besser spät als nie“ folgt nun auch eine kurze Vorstellung meinerseits.

Mein Name ist Timo Kehr, ich bin 29 Jahre alt und  seit Beginn des laufenden Schuljahres am „Goethe“ im Rahmen eines kleinen Lehrauftrages im Fach Naturwissenschaften tätig. Darüber, dass sich diese Möglichkeit ergab, bin ich sehr glücklich, da ich mich als Berufsanfänger am Goethe sehr gut aufgehoben fühle dank dem kollegialen Miteinander und der guten Atmosphäre an der Schule. Ich freue mich auf den weiteren – hoffentlich nicht nur für mich spannenden – Unterricht und gehe davon aus, dass ich irgendwann gerne auf diese erfahrungsreiche Zeit zurückblicken werde.“

Dez 082015
 

GeschenkeDie Kinder in den Flüchtlingsfamilien feiern zwar nicht unbedingt unser Weihnachtsfest, aber über kleine Geschenke freut man sich doch immer. Das dachte sich auch die 5d und gestaltete mit viel Liebe und Geduld kleine Schuhkartons zu schönen Geschenkkisten um. Was sie als Geschenk hineingefüllt haben, bleibt ihr Geheimnis – fest steht: Die Jungen und Mädchen, die diese Geschenke bekommen, werden sich freuen und können so die schönen Seiten unseres Weihnachtsbrauchs miterleben.

Dez 072015
 

Foto WK 2 Viertelfinale„Einer geht noch, einer geht noch rein…“
Am Donnerstag, den 3. Dezember ging es für unsere Fußballjungs WK2 (Jg. 2000-2002) zum Sportplatz Dockenhuden in Blankenese um sich im Viertelfinale der Hamburger Schulmeisterschaften der Stadtteilschule Rahlstedt zu stellen. Der Gegner wirkte beim Aufwärmen gut strukturiert und körperlich schienen uns die Jungs aus dem Hamburger Osten überlegen zu sein.
Der erste Eindruck täuschte allerdings. Bereits zu Beginn der Partie zeige unser Team wer hier die spielbestimmende Mannschaft ist. Schöne Kombinationen, ein guter Zug zum Tor, jede Menge Torchancen und ein gelangweilter Rodrigo (unser Torhüter) prägten unser Spiel. So dauerte es nicht lange, bis Michal Amorin das 1:0 erzielte. Danach taten wir uns etwas schwer und es dauerte 15 Minuten bis Daniel Rechni eine der vielen Chancen zum 2:0 nutze. Im Anschluss markierte Cem Yurtsever das 3:0 und 4:0. Kurz vor der Pause schoss Daniel Rechni das 5:0.
Ein verdienter Halbzeitstand der sogar noch höher hätte ausfallen können oder müssen.
Die zweite Hälfte starteten wir mit hohen Pressing und dem 6:0 und Michel Amorin. Danach durften die eingewechselten Elvin Puljic und Leonardo das 7:0 und 8:0 schießen. Einen sehr schönen Freistoß zirkelte Yigit Inal zum 9:0 ins Tor und auch das 10:0 erzeilte Yigit. Elvin durfte nochmal auf 11:0 erhöhen, bevor dem Gegner der Ehrentreffer gelang. Den Schlusspunkt zum 12:1 setze ebenfalls wieder Yigit. Mit diesem klaren Sieg steht das Goethe-Team im Halbfinale der Hamburger Schulmeisterschaften und muss im Frühjahr gegen das Gymnasium Ohmoor antreten.

Dez 072015
 

Als die Mathenacht am Freitag, den 27. November begann, trafen wir uns in der Pausenhalle. Nachdem wir unsere Schlafsachen ausgepackt hatten, ging es ans Rechnen. Das Rechenfieber begann.

Wie in jedem Jahr hatten wir alle sehr viel Spaß beim Rechnen, vor allem bei der Eingabe der Ergebnisse in die Computer in der Hoffnung, dass unsere Ergebnisse stimmen. Und am Ende hat es tatsächlich jede Gruppe in die 2. Runde geschafft!

 Um 20:30 wurde das Büffet eröffnet, welches Dank der großzügigen Spenden der Eltern wieder zu Stande gekommen ist und es gab massenhaft Pizza, Kuchen und andere herzhafte, sowie süße Leckereien.

Dann ging es wieder ans Rechnen. Wir waren im absoluten Rechenfieber. Wir –die Mädels aus der 5b- hatten zwei Aufgaben, bei denen sogar die älteren Schüler und Lehrer nicht weiter gekommen sind! Doch nach langem Knobeln mit den älteren Jahrgängen, haben auch wir es tatsächlich in die 2. Runde geschafft.

Nach Mitternacht wurden alle langsam aber sich müde und verabschiedeten sich nach Hause oder ins Bett. Am Morgen wurden dann auch die letzten SchülerInnen abgeholt.

Es hat einmal wieder sehr viel Spaß gemacht und wir würden beide gerne nächstes Jahr wieder dabei sein! Im Namen aller Schüler möchten wir uns für das Engagement der Lehrer und Eltern bedanken ohne die die Mathenacht 2015 nicht stattgefunden hätte!

 Text: Lea Metzner (5b), Laureen Lotter (S3)

Dez 072015
 

DSC07697aAm Freitag den 20.11.2015 machte sich das Physikprofil S1 unter der Leitung von Herrn Bär auf in das Unileben. Schon am Anfang gestaltete sich dies also kleine Odyssee, denn die Uni Hamburg besteht aus vielen Einzelgebäuden. Als dann endlich alle da waren ging es in die Vorlesung zum Thema Wellen und Schwingungen. Dazu muss gesagt werden, dass dies eine Vorlesung für „Nicht-Physiker“ war, also für Pharmazeuten. Am Anfang schlug sich unser Profil recht wacker im geistigen verfolgen der Vorlesung, da wir das Thema im Unterricht bereits angerissen hatten. Zwischen nahezu komödiantischen Verdeutlichung der Physik, durch Aussagen wie; der Stoßdämpfer macht dadraumdadraum, um Fälle wie den Aperiodischen Grenzfall zu verdeutlichen, oder den Kriechfall durch das Pendel in der Butter kamen wir recht gut mit. Als es jedoch um Wellen ging und andere Fälle beschrieben wurden sah man nicht nur in unseren Gesichtern oft Fragezeichen, sondern auch dem ein oder andere Studenten schien nicht ganz ein Licht aufzugehen. Als die Vorlesung vorbei war zogen wir ein erstes Zwischenfazit: So schwer war das gar nicht. Nach dieser konzentrationsbeanspruchenden anderthalb Stunden mussten wir uns erstmal stärken und wie macht man das als Student? Wir besuchten die Mensa. Nach einem gemeinsamen Abschluss ging dann jeder wieder seine Wege und vielleicht, wer weiß kommt ja der ein oder andere wieder um dann selber Student zu sein.

Text: Sophie Lißke S1

Dez 072015
 
Berufsinformationsbörse

Ob traditioneller oder innovativer Beruf – die Berufsinfobörse 2015 am Goethe-Gymnasium hatte für jeden etwas zu bieten.

Am 3.12.2015 fand im Goethe-Gymnasium die alljährliche Berufsinfobörse mit großem Erfolg statt. Es ist bemerkenswert, wie sich diese Informationsveranstaltung im Laufe der Jahre entwickelt hat. Mit etwa 15 Vertretern vor über zehn Jahren gestartet, konnten sich die Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse aufwärts dieses Jahr bei 62 Vertretern der unterschiedlichsten Berufszweige informieren.
Bei den Jugendlichen kam die Veranstaltung sehr gut an: „Ich fand besonders toll, mit welcher Begeisterung sie über ihren Beruf geredet haben. Schade, dass es so schnell vorbei ist.“ Ein Grund für diese Begeisterung war sicher die große Vielfalt der vertretenen Berufe. Ein Schüler erzählte nach der Veranstaltung: „Ich habe ganz neue Berufe kennengelernt und fand es wahnsinnig spannend zu erfahren, was ein Entwicklungsingenieur für Schiffselektronik macht“. Neben einer Vielzahl naturwissenschaftlicher und technischer Berufe, vom Chemielaboranten über den Physiker und Informatiker bis hin zum Software-Ingenieur, freuten sich die Schülerinnen und Schüler auch über stärker künstlerische Berufe wie Fotograf und Grafikdesigner. Eine äußerst hohe Anziehungskraft hatte der Stand des Fluglotsen, der in diesem Jahr zum ersten Mal mit an Bord war. Auch die Vertreter von Feuerwehr, Polizei und Bundeswehr waren durchgehend in Gespräche vertieft und berichteten von Qualifikationsanforderungen, Arbeitsinhalten und Verdienstmöglichkeiten.
Für die Schüler der 8. Klasse steht im kommenden Schuljahr das erste Berufspraktikum an. Auf dieser Veranstaltung bot sich ihnen daher eine gute Möglichkeit, sich zu orientieren und mit Unternehmen in Verbindung zu treten. So wurden dann auch eifrig Kontaktdaten zwischen Schülern und Unternehmen ausgetauscht. Für die zukünftigen Abiturienten stand dagegen vielmehr die Festigung ihrer bisherigen Berufs- oder Studienwünsche im Fokus.
Ein großer Vorteil der Berufsinfobörse am Goethe-Gymnasium ist die Einbindung der Veranstaltung in den Schulunterricht. Dies ermöglicht den Schülerinnen und Schülern sich im Vorfeld gezielt auf einzelne Berufe vorzubereiten, Fragen zu entwickeln und zielführende Gespräche mit den Experten zu führen. So lassen sich auch die Aussagen der Berufsvertreter erklären, die erfreut waren von den „intensiven und fruchtbaren Gesprächen der außerordentlich gut organisierten Veranstaltung“.
Ein ganz besonderer Dank gilt allen beteiligten Berufsvertretern, die mit ihrem großen Engagement ganz maßgeblich zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben. Durch Ihren Einsatz haben Sie dafür gesorgt, dass einige Schülerinnen und Schüler nun genau wissen, in welche Richtung sie sich beruflich entwickeln wollen.

Dez 072015
 

FPE_1266Die zehn Schülerinnen und Schüler des Expertenkurses »Forschendes Theater« hatten das große Vergnügen mit ihrem Stück »Die Welt meiner Träume« unter der Leitung ihrer Theaterlehrerin Tanja Senftleben zum diesjährigen Schultheater-Festival im Hamburger Schauspielhaus eingeladen worden zu sein. Ihre erfolgreiche Teilnahme an diesem Wettbewerb wurde nun am 27. November im Rathaus ausgezeichnet. Adam Isaev und Marius Kraft nahmen stellvertretend für ihren Kurs die Urkunden vom Staatsrat Dr. Michael Voges im Großen Festsaal entgegen. Sie freuten sich über die Auszeichnung, die ihr großes Engagement, ihre Spielfreude und ihren Mut goutierte, immerhin waren sie die jüngsten Teilnehmer des Festivals.
Mit großen Bühnen und Themen hatte der Theaterkurs bereits ein halbes Jahr zuvor Erfahrungen sammeln können. Im Oktober zeigten sie im Gemeindesaal des Hamburger Michel anlässlich des Jahrestages zum Ausbruch des I. Weltkrieges ein Stück zu den Kriegserlebnissen von vor 100 Jahren, erschütternd und erstaunlich aktuell. Zurzeit arbeitet der Kurs mit Hochspannung an einem recht ungewöhnlichen Forschungsgegenstand: Listen – und wie diese in die Welt kommen. Am 9. Januar, am Tag der offenen Tür, wird das Ergebnis im Theaterstudio des Goethe-Gymnasiums erstmals zu sehen sein.