Feb 052016
 

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Für uns, 25 Schüler der 9. Klassen, startete dieses Jahr erst im November der Austausch nach Spanien. In der Zeit vom 05.11. bis zum 12.11. hatten wir endlich die Gelegenheit Madrid und damit auch unsere Gastfamilien zu besuchen. Bei schönstem Wetter landeten wir in der Hauptstadt. Nach dem Kennenlernen der Spanier und einer kleinen Pause bei unseren Austauschpartnern zuhause, gingen wir in einen Park aus dem wir die halbe Stadt sehen konnten. Der Sonnenuntergang machte den Moment besonders schön. Der Freitag startete mit einer Begrüßung durch den Direktor und Frühstück in der Schule. Danach erwartete uns eine Stadtrundfahrt durch das Herz von Madrid. Dem anschließenden Museumsbesuch konnten wir leider nicht entgehen und so ließen wir uns in eines der berühmtesten Museen Madrids – dem „Museo del Prado“ – führen und nach einer kurzen Sonnenpause auf dem Museumsplatz von unseren Austauschpartnern weiter in einen Park schleppen. Dort passierte dann das wohl lustigste Ereignis der Reise! Ein Junge setzte sich unabsichtlich in einen Hundehaufen und wurde damit zur Lachnummer. Am Samstag gab es dann zwei Programmpunkte, die von den Gastfamilien organisiert wurden. Eine Gruppe besuchte einen Freizeitpark, während die andere Gruppe in eine Jugenddisko ging. Es war für beide Gruppen ein unglaubliches Erlebnis. Der nächste Tag wurde in den Gastfamilien unterschiedlich gestaltet. Am Montag frühstückten wir alle zusammen in einer Churreria typisch spanische Churros mit Schokolade, danach machten wir einen historischen Rundgang durch die ältesten Teile Madrids. Von der Bauart der Monumente waren alle begeistert. Später gingen wir dann wieder in unseren Park, hörten spanische Musik und fuhren danach noch einmal ins Zentrum, in dem wir dann shoppen waren. Am Dienstag und Mittwoch machten wir Ausflüge nach Segovia und Alcalá de Henares. In Segovia besichtigten wir schöne Häuser und das beeindruckende römische Aquädukt und bekamen noch Zeit die Stadt alleine zu erkunden. Nach dem Ausflug gingen wir in einen Sportpark, wo einige Fußball spielten und wir uns noch besser kennenlernten. In Alcalá de Henares gingen wir zur Geburtsstätte des berühmtesten Autoren Spaniens, Miguel Cervantes, dem Autor des El Quijote. Neben der Geburtsstätte besichtigten wir im Rahmen einer Führung noch die Universität von Alcalá de Henares. Nach einer Pause zuhause gingen wir in ein Einkaufszentrum, wo sich noch mehr Freundschaften schlossen und festigten. Am Donnerstag war leider schon der Tag des Abschiedes und somit auch der traurigste Tag. Nach einem kurzen Einblick in das spanische Schulleben, flossen zum Abschied viele Tränen. Somit war unsere Woche in Madrid auch schon vorbei und wir flogen wieder nach Hause. Die Zeit dort war für alle eine tolle Erfahrung, es haben sich viele Freundschaften geschlossen und nun warten wir sehnsüchtig auf den Gegenbesuch der Spanier.

(Leo Speiser, Annika Wellner)