Feb 062008
 

Als eine der ersten Schulen in Hamburg ist das Goethe-Gymnasium Nutznießer des jüngsten Sonderinvestitionsprogramms des Senates. Mit diesem Programm soll in den nächsten 5 Jahren eine moderne Internetanbindung aller Schulen ermöglicht werden – im Goethe-Gymnasium sind wir bereits so gut wie fertig.

Alle Gebäude, selbst die Turnhalle und die Aula sind mit modernsten Glasfaserleitungen verbunden – frühere Engpässe gehören damit der Vergangenheit an.

Alle Fachräume haben stets eine ganze Reihe von Anschlüssen für die SchülerInnen, die naturwissenschaftlichen Räume hatten bisher bereits 16 Schülerports und Lehreranschlüsse, ein vergleichbarer Standard ist auch in den anderen Fachräumen geschaffen worden. Die Computerräume sind in den 2. Stock im H-Trakt umgezogen und bieten dort jetzt zusammenhängend 42 Plätze, die aber auch völlig getrennt genutzt werden können. Dazu ist der anhängende Differenzierungsraum auch voll ausgestattet, so dass dort die Roboterkurse alle notwendigen Anschlüsse finden.

Auch in jedem Klassenraum gibt es mindestens zwei Zugangsmöglichkeiten, um ins Schülernetz zu kommen. Man kann jetzt sofort bereits Notebooks anschließen, im nächsten Schuljahr werden die Räume mit einfachen PCs nach Bedarf nachgerüstet. Im ersten Stock im H-Trakt gibt es einen Notebook-Wagen.

Auch alle Arbeitsplätze der Lehrkräfte sind am Netz. Konkret bedeutet das, dass 57 Lehrkräfte – bundesweit wohl einmalig – nicht nur einen eigenen Schreibtisch in der Schule haben, sondern auch über die Möglichkeit verfügen, ihr Notebook anzuschließen; eine ganze Reihe Computer wurden aus Beständen der Schule gestellt, für die Versorgung aller Lehrkräfte (und womöglich einheitlich) fehlt der Stadt Hamburg leider das Geld, es landet wohl an anderen Kanälen.

Im Rahmen der Maßnahme haben wir auch noch mehrere Beamerhalterungen anbringen lassen, die notwendigen Beamer werden demnächst nachgerüstet. Dann werden in allen Fachräumen und dazu noch in einigen Klassenräumen fest installierte Beamer hängen, so dass die unsinnige Zeitvergeudung für das Auf- und Abbauen der Vergangenheit angehört. Im Ergebnis sind dann mehr als 20 Beamer in der Schule nutzbar.

In mehreren Räumen werden auch noch zusätzliche Smartboards (elektronische Tafeln) angebracht. Die Bestellung verzögert sich allerdings noch, da eine europaweite Ausschreibung abgewartet werden muss, und die dauert erfahrungsgemäß immer…

Die Gesamtinvestition beläuft sich auf annähernd 200.000 €, mit der das Goethe-Gymnasium erneut ein großes Stück auf dem Weg zu einer Schule mit modernsten Unterrichtsvoraussetzungen gekommen ist.