Jun 062010
 

Die Philip-Breuel-Stiftung unterstützt seit einigen Jahren eine ganze Reihe von Lurups Schulen durch die Einrichtung von Kinder-Kunst-Klubs, in den die Kinder zusätzlich zu ihrem Unterricht am Nachmittag in den Bereichen Kunst, Theater und Musik betreut werden.

Förderprojekt für mehr Selbstvertrauen und Motivation

Ziel dieses Förderprojekts ist es, bei den Kindern mehr Selbstvertrauen, Motivation und indirekt damit auch mehr schulischen Erfolg zu entwickeln.

Der Bundespräsident Herr Köhler, Frau Birgit Breuel, Frau Luise Köhler

An einem besonderen Projekt der Stiftung ist auch das Goethe-Gymnasium beteiligt – eine größere Gruppe von OberstufenschülerInnen hilft im Auftrag der Breuels als zusätzliche Kraft im Unterricht der benachbarten Grundschule Langbargheide, insbesondere beim Sprachunterricht von Migrantenkindern. Jetzt hatte sich sehr hoher Besuch bei der Breuel-Stiftung angesagt, denn zur Würdigung ihrer Leistungen war der Bundespräsident zu einer Ansprache in der Nienstedtener Kirche gekommen. Vor rund vierhundert Gästen lobte der Bundespräsident dann auch die Erfolge der Stiftung, die immerhin 37 Kinder-Kunst-Klubs an Lurups Schulen unterhält, von den zwei auch zu einem kleinen Gesangsbeitrag in die Kirche gekommen waren und die dann zur Freude aller mit dem Bundespräsidenten und dem Auditorium gemeinsam den Kanon ‚Froh zu sein bedarf es wenig’ anstimmten.

Besseres Miteinander der Generationen

Der Bundespräsident, begleitet von seiner Frau Luise, hielt danach ein grundsätzliche Ansprache zum Thema ‚Freundschaft zwischen den Generationen’, in der er für ein besseres Miteinander der Generationen warb – auch in Anlehnung an das Alter der Stifterfamilie Breuel, die beide schon Anfang siebzig sich aktiv mit ihrer Stiftung für die Zukunft sozial benachteiligter Kinder einsetzten.

Im Anschluss an die Ansprache gab es für die Leitungen der beteiligten Schulen und die Kinder-Kunst-Klubs-Leiterinnen und andere geladene Gäste einen kleinen Empfang im ‚Jacobs’, zu dem auch die Schulsenatorin gekommen war.