Okt 072010
 

Kritisch nachgefragtErneut war dem Hamburger Abendblatt die ungewöhliche Karriere einer Schülerin des Goethe-Gymnasium eine ganze Seite wert. In diesem Jahr erzielte Aischat dieses Medienecho, die genau vor 9 Jahren als Flüchtlingskind mit Null-Deutschkenntnissen an unsere Schultür klopfte und nun dank richtiger Förderung und Integration nicht nur perfekt und akzentfrei Deutsch spricht, sondern auch noch ein Spitzenabitur mit 1,6 am Goethe-Gymnasium gebaut hat (und natürlich auch noch fließend Englisch und Französisch (mdl. Abi 15 Pkt!) neben ihren Muttersprachen beherrscht).

So passt es auch zu dieser Bildungskarriere, dass sie mittlerweile in den illustren Kreis der Stipendiaten der ‚Studienstiftung des Deutschen Volkes‘ aufgenommen wurde. Die Aufnahme in genau diese Stiftung lässt die die Schulgemeinde allerdings auch etwas schmunzeln, denn die Ausländerbehörden dieses deutschen Volkes haben dieser hochintelligenten Frau bis zum Abitur stets nur eine vierteljährliche Duldung bewilligt, die allerdings seit dem Beginn ihres Studiums immerhin auf zwei Jahre verlängert wurde. Aber sie abzuschieben dürfte wohl jetzt nicht mehr so leicht sein…..

Weitere Erfolgsgeschichten

Bereits im letzten Jahr hatten die Erfolgsgeschichten von Tatyana, (die mittlerweile sogar Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes geworden ist) und von der schwerbehinderten Carina die Leser des Abendblattes gerührt. Mehr dazu unter……

Abendblatt: Jung, klug, nicht gewollt, trotz Abi Note 1,6
Abendblatt: Fast abgeschoben nun Abitur mit 1.0
Abendblatt: Reifeprüfung im Rollstuhl
Erneute Spitzenleistung an Luruper Schule (2009)