Jun 262014
 

abi14

Auf diesen Tag haben die Schülerinnen und Schüler 12 (manchmal auch 13) Jahre hingearbeitet: Endlich Abitur!

Die Aula war bis auf den letzten Platz inklusive Fensterbänke besetzt und alle fieberten der Zeugnisübergabe entgegen.

Großer Applaus, als Herr Stuhlmacher  die Absolventinnen und Absolventen mit einer sehr warmherzigen und persönlichen Rede begrüßte: „Einige von euch hatte ich als Klassenlehrer in der fünften und sechsten Klasse, damals wart ihr noch Kinder. Jetzt sitzt ihr hier als junge Erwachsene. Dazwischen muss etwas passiert sein, wenn Schule nicht ganz versagt hat. Und ich meine hier nicht nur das, was man Pubertät nennt.“

Da ist einiges passiert und nicht alles hatte mit Fremdsprachen, Kurvenberechnungen, Funktionen von Verdauungsorganen und der Analyse von Romanen zu tun: „Schule ist häufig auch das: Der Ort des ersten Verliebens. Vielleicht aber auch des zurückgewiesen werdens, der Eifersucht oder der verpassten Chance. Auch daran erinnert man sich später vielleicht.“

Herr Lenz gratulierte seinen Physikern ganz herzlich und mit ein wenig -sehr verdienten!- Stolz: „Ich hoffe, dass die nächste Lerngruppe im Profil nur annähernd so viel Freude macht und so erfolgreich ist wie ihr. Das größte Kompliment: Seid ich bei Ihnen Physik habe verstehe ich doppelt so viel Witze bei Big-Bang Theorie! Was kann man als Lehrer mehr erreichen…“ Unter anderem z.B., dass zwei seiner Physikerinnen das beste Abitur erzielt haben!

Tolle Worte auch von dem stolzen Tutoren  der Künstlerinnen und Künstler Herrn Drechsler: „Egal, wohin euch euer Weg jetzt auch führt, ich möchte euch dazu ermutigen den Fokus, wo immer es geht, auf die positiven Dinge zu richten und dem Leben angstfrei, mit einer Prise Humor, Gelassenheit und Gestaltungswillen entgegenzutreten, damit das Glück in eurer Lebensmontage immer den größten Teil der Bildfläche füllen kann.“

Und Bilder zeigen in der Galerie mehr als alle Worte! Es war ein wundervoller und sehr berührender Abend durch den die jeweiligen Profilsprecher/innen mit viel Charme und Witz führten. Goethe hätte sicherlich auch gerne sein Glas zu dieser Feier erhoben. Gratulation und ab ins neue Leben!