Jan 122015
 

roboter

Samstag, 10. Januar 2015:

Zum Glück kam der richtige Sturm noch nicht am Sonnabend Vormittag, sondern das Wetter ließ es mit einigen Regenschauern bewenden, die aber die außerordentlich zahlreichen interessierte Eltern und natürlich insbesondere auch deren Kinder nicht davon abgehalten hatten, sich ein Bild von der beeindruckenden Vielfalt des Angebots der Luruper Erfolgsschule zu machen. So wurden im Laufe der Veranstaltung dann auch die Parkplätze knapp, da in Lurup und den angrenzenden Wohnbereichen offenbar sehr viele Eltern nach einem passenden weiterführenden Bildungsweg für ihre Viertklässler suchen. Und da das Goethe-Gymnasium viele Profile – ob naturwissenschaftlich, musisch, sprachlich, medial oder sportlich – in sich vereint, fanden viele engagierte Eltern das Angebot der Schule überzeugend, da es eine all zu frühe Festlegung der Kinder vermeidet.

Der Unterstufenchor beim BegrüßungssongBeim gemeinsamen Auftakt in der bis auf den letzten Platz belegten Aula konnte in diesem Jahr der Unterstufenchor mit einem französischen Lied seine Fähigkeiten unter Beweis stellen, denn der große Chor hatte am selben Nachmittag noch eine lange Probe zur Vorbereitung seines Konzertes in der Folgewoche in der Carnegie Hall in New York und sollte nicht zusätzlich belastet werden. So wie die ‚Kleinen’ aber ihre Aufgabe meisterten und vermittels der Kennzeichnung des ‚Großen Chores’ durch den amerikanischen Veranstalter als einen ‚der weltbesten Schülerchöre’ wird die hohe Qualität eines der Schwerpunkte des Goethe-Gymnasiums unter Beweis gestellt. Derartiges wird man an vielen Schulen in Hamburgs Westen vergeblich suchen, schafft es die Schule doch zusammen mit den vielen anderen musikalischen Formationen wie den drei Chören sowie dem Orchester und der Bigband der Schule mehr als 250 SchülerInnen erfolgreich zum praktischen Musizieren und Chorsingen zu führen.

Den Roboter schnell noch mal nachprogrammierenGroß war das Gedränge auch in den beiden Computerräumen, in denen in diesem Jahr erneut eine ganz besondere Attraktion stattfand – ein Wettkampf zwischen den verschiedenen Robotergruppen der Schule als Vorbereitung für die Teilnahme am bundesweiten Robo-Cup-Junior Wettbewerb. So konnte man bestaunen, wie verschiedene selbstgebaute Fahrzeuge versuchten, den programmierten Routen zu folgen, was natürlich zur Freude der kleinen und großen Zuschauer nicht in jedem Falle klappte, schließlich befand man sich ja in einer Schule, in der auch Missgeschicke erlaubt sind.

Mitmachexperimente in der Physik unter fachundiger AnleitungAber gerade auch in den Naturwissenschaften gab es viel zu bestaunen oder vor allen Dingen auch zum Ausprobieren. Riesengroß waren viele Kinderaugen angesichts der Zauberei einer Chemie-Show, in der Oberstufenschüler wie von Geisterhand die Farbe einer Flüssigkeit laufend einen richtigen geschäumten Milchkaffee herbeizauberten. Daneben gab es jede Menge physikalische Versuche für die ‚Kleinen‘, so dass es manchmal für die Eltern schwer war, ihre Kinder zu den weiteren Stationen zu lotsen, denn im nächsten naturwissenschaftlichen Raum konnte man auch chemische Versuche durchführen, während bei den Biologen am Smartboard z.B. spielerisch leicht Skelette zusammengesetzt werden konnten.

In der schulischen Bibliothek, aus einemBeim Expertenkurs 'Trickfilm' Pilotprojekt der Bücherhallen hervorgegangen, wurde nicht nur das riesige Angebot präsentiert, sondern die Schachspieler der Schule luden dort zu Probepartien ein, während die Expertenkurse ‚Trickfilm’ oder die Geschichtsforscher ihre Ergebnisse vorstellten und die Besucher über die besonderen Möglichkeiten des Ganztagsangebots informiert wurden.

kunstDarüber hinaus gab es aus dem Bereich des Faches ‚Theater‘ beeindruckende Werkstattproben zu bestaunen und in den Kunsträumen herrschte lebhaftes Treiben um die vielen Kunstwerke der kleinen und großen Künstler herum, gab es zudem doch auch noch ein Kunstcafé, in dem man bei künstlerischen Ambiente und Kaffee und Kuchen einen Moment verweilen konnte.