Nov 142014
 

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Es ist in der Tat ein großer Erfolg des Goethe-Gymnasium auf dem Gebiet der Berufsorientierung. Denn seit über 10 Jahren gibt es nunmehr die Berufsinfobörse, die in den letzten Jahren an informierendenTeilnehmern und in ihrer Bedeutung für die Schülerschaft stark gewachsen ist. Haben in den Anfängen ca. fünfzehn Eltern von Goethe-SchülerInnen diesen Abend bestritten und Auskunft zu Berufen, Ausbildungen und Studiengängen gegeben, konnten in diesem Jahr über sechzig Mitwirkende gewonnen werden: Ehemalige, Freunde der Schule, Menschen aus dem Stadtteil, VertreterInnen und Vertreter von Firmen und Institutionen sowie Eltern, so dass die räumlichen Kapazitäten in der Aula und ihren Nebenräumen nahezu ausgeschöpft sind.

Wenn sich fünfhundert Schülerinnen und Schüler von Klasse 8 an aufwärts auf den Weg machen, die ‚Experten‘ mit ihren Fragen ‚zu löchern‘, entsteht ein geschäftiges und quirliges Treiben. Die Bilder der Veranstaltung zeigen denn auch die Lebendigkeit und Intensität der oft sehr persönlichen Gespräche, die an diesem Abend im Forum der Schule geführt worden sind.

Messen gibt es zahlreiche in Hamburg, die die Schule auch im Rahmen des Unterrichts besucht. Dort kann man Informationen über Ausbildungen und Studiengänge erhalten, Bewerbungen abgeben, Fragen stellen, Orientierung gewinnen. Man gibt sich dort Mühe mit den Jugendlichen, im Mittelpunkt steht jedoch das Interesse der Firmen und Bildungsinstitutionen, Auszubildende bzw. Studenten zu gewinnen.

Einen anderen Ansatz verfolgt hingegen die Berufsinfobörse des Goethe-Gymnasiums. Da sie in den Räumen der Schule stattfindet und die verantwortlichen Lehrerinnen und Lehrer vor Ort sind, die ihren Schülerinnen und Schüler ggf. hilfreich zur Seite stehen, ist die Hemmschwelle niedrig, der Rahmen vertraut, zudem sind die Gesprächspartner mit der Schule eng verbunden – gerade für die jüngeren SchülerInnen ein echtes ‚Heimspiel’.

Die Berufsinfobörse ist intensiv in den Unterricht eingebunden, so dass die dort geführten Gespräche nicht nur vorbereitet, sondern auch ausgewertet werden. Der Prozess geht also für die Schüler weiter, von den Lehrkräften begleitet und unterstützt. Nicht alle Schülerinnen und Schüler haben zu Hause die Möglichkeit, sich mit Eltern, Geschwistern, Nachbarn und Freunden über Ausbildungen, Studiengänge und Berufsplanung zu unterhalten, Impulse und Anregungen für den eigenen Weg zu gewinnen ist häufig schwierig. Hier setzt die Berufsinfobörse an. Zwei Stunden konnte man sich mit Hochschullehrern, Ärzten, Juristen, Kaufleuten, Betriebswirten, Journalisten, Ingenieuren, Studentinnen und Studenten zahlreicher Fachrichtungen, Vertreterinnen und Vertretern von Handels- und Handwerkskammer, Auszubildenden – um nur einige der Teilnehmer zu nennen – unterhalten, denen natürlich ein besonderer Dank für ein derartiges Engagement gebührt. Dank gebührt natürlich auch der verantwortlichen Abteilungsleiterin, Frau Otten, und ihren mitorganisierenden KollegInnen, die mit einer solchen Veranstaltung es immer wieder schaffen, für die SchülerInnen den ‚Blick über den Tellerrand’ der schulischen Welt auf die Realität des späteren Lebens zu schärfen und manche von ihnen gingen mit dem Gefühl nach Hause, interessante Berufe und Tätigkeiten kennengelernt zu haben, von denen sie bis zu diesem Abend gar nicht wussten, dass es sie überhaupt gibt.

Auch das macht eine moderne Schule aus, die den Satz ‚nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir’ erfolgreich in die Tat umsetzt.

Kimberly Wagner aus der 10b berichtet „live“ aus der Perspektive einer teilnehmenden Schülerin:

Am Donnerstag, den 6. November fand von 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr die Berufsinfobörse an unserer Schule statt. Alle Schüler und Schülerinnen ab Klasse 8 sind zu der Zeit durch die Mensa gegangen und haben sich über verschiedene Berufe informiert.

Die Berufsinfobörse findet jährlich statt und bietet allen Schülern ab Klasse 8 die Möglichkeit, sich über die verschiedensten Berufe zu informieren.

Die Erwachsenen sitzen an Tischen und beantworten jedem die Fragen, die man sich vorher im Unterricht aufgeschrieben hat. Die Tische sind immer auf eine bestimmte Weise aufgestellt, damit man den Beruf, den man sucht, leichter findet.

Dieses Jahr gab es die verschiedensten Berufe und so gut wie jedes Berufsfeld war vertreten. Es gab medizinische Berufe, pädagogische Berufe, welche bei denen IT und Mathematik eine große Rolle spielten und noch viele mehr. Jeder Beruf war unterschiedlich gut besucht und keiner der Erwachsenen hatte nichts zu tun.

Die Berufsinfobörse bietet eine gute Möglichkeit, sich über (Schüler) Praktikumsplätze, spätere Ausbildung oder Berufswunsch zu informieren.