Sep 082014
 
Herr Tegge, der Direktor des Goethe-Gymnasiums nimmt die Auszeichnung entgegen

Herr Tegge, der Direktor des Goethe-Gymnasiums nimmt die Auszeichnung entgegen

Die Konkurrenz war groß im diesjährigen Wettbewerb um die beste Ganztagsschule, den die Handelskammer Hamburg ausgelobt hatte. Man wollte die besten Ganztagsschulen Hamburgs ermitteln und auszeichnen. Ein solcher Wettbewerb von Seiten der Hamburgischen Wirtschaft mag verwundern, aber der Präses der Handelskammer, Herr Melsheimer, gab in seiner Begrüßungsansprache bei der Preisverleihung eine mehr als deutliche Zustimmung zur Bildungspolitik des Hamburgischen Senats in dieser Frage ab. Nach seiner Meinung sei die flächendeckende Einführung von Ganztagsschulen die einzig richtige Antwort auf die demographische Problematik einer überalternden Gesellschaft, um das sich abzeichnende Arbeitskräfteproblem der nächsten Jahre zu lösen und niemanden von den jungen Menschen ungebildet zurückzulassen.

So waren die Bewerber zahlreich angetreten, doch nur die besten drei wurden im großen Saal der Handelskammer feierlich bei Anwesenheit des Schulsenators, Herrn Rabe, ausgezeichnet. Eine mehrköpfige Jury aus Behörden- und Wirtschaftsvertretern sowie aus der Elternkammer hatte sich die Mühe gemacht, die z.T. rechtumfangreichen Bewerbungen zu sichten und zu bewerten. Und unter den ausgezeichneten Schulen waren zwei Grundschulen und das Goethe-Gymnasium aus Lurup, das damit auch zugleich das beste Ganztags-Gymnasium wurde. Den ersten Platz im Gesamtwettbewerb und damit die Siegesprämie von 5000 € erhielt allerdings die Grundschule Appelhoff aus Steilshoop, das Goethe-Gymnasium ging mit dem zweiten Platz finanziell zwar leer aus, die mitangereisten SchülerInnen und Lehrkräfte sowie der Schulleiter, Herr Tegge, freuten sich aber umso mehr über die ausgesprochene Ehrung

Begeistert aufgenommen wurde auch die Präsentation des Goethe-Gymnasiums auf der Veranstaltung . Die Medienprofis der Schülerschaft hatten einen fünfminütigen Film, der den Großen Chor mit der ‚Bohemian Rapsody’ aus der diesjährigen Revue zeigte, mit vielen Informationen und Bildern aus dem Schulleben angereichert, so dass einerseits die musikalische Höchstleistung, andererseits aber auch die vielen anderen Schwerpunkte der Schule abwechslungsreich ersichtlich wurden. Gerade die umfangreichen musikalischen und sportlichen Angebote sowie die Konzepte der Begabtenförderung und der Berufsorientierung wurden nochmals überzeugend präsentiert. In die Präsentation eingebettet war aber auch der Wunsch nach Unterstützung für ein Umbauprojekt für eine Lehrküche in der Schule, die in der Ausstattung von Gymnasien behörderlicherseits grundsätzlich nicht vorgesehen ist und für die der Schule an Eigenmittel ‚nur noch’ 50 000€ fehlen – die Wirtschaftsvertreter konnten zwar nicht unmittelbar helfen, zeigten sich aber recht offen für das Engagement der Schule.

Insgesamt zeigt dieser Erfolg des Luruper Gymnasiums einmal mehr, dass der Stadtteil damit über eine sehr fortschrittliche und leistungsfähige Schule verfügt, die mit ihrem vielfältigen Angebot auch im Sinne der Handelskammer alle Begabungsreserven der Kinder des Stadtteils sinnvoll zu fördern versucht.